Taschenprojekt mal zwischendurch...

Als ich neulich einen Blick in meinen Korb mit den Sockenwollresten geworfen habe, überkam mich das nackte Grausen. Oder vielleicht auch das pure Entzücken. So viele Ideen und Projekte flanierten an meinem inneren Auge vorbei. Eines nahm auf einmal konkrete Formen an. Seht selbst.


Wieder einmal kamen meine heißgeliebten Sunny Spread-Grannies zum Einsatz. Die Bilder zeigen die Tasche von beiden Seiten. Für die Kreise in der Mitte habe ich jeweils Color-Sockengarn verwendet und für den Rahmen immer ein unifarbenes. Die Wollreste-Unterlage im Korb ist für meinen Paul merklich dünner geworden....

Ach ja: Ich habe die Sockenwolle doppelfädig mit einer 4er-Nadel verhäkelt.


Gefüttert habe ich das ganze mit einem Baumwollstoff, der mal ein Vorhang gewesen ist. Die Karabinerhaken hatte ich noch übrig von einer ganzen Sammlung von Schlüsselbändern. War gar nicht so einfach, vier einigermaßen gleiche zu finden....

Das war mal wieder so ein "kleines" Projekt für zwischendrin, für das alle anderen liegen bleiben. Aber es hat Spaß gemacht zu sehen, wie sich die Farben zusammenfügen.

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Paul liegt voll daneben!

Damit ich besser mit meiner Hand an seinen fluffigen Bauch komme, hat sich der Paul mal außerhalb seines Lieblingskorbs direkt auf den Tisch gelegt. Aber da liegt ja im Moment auch genug Wolle herum, weil ich am Zusammenstellen bin für eine Granny Square-Tasche aus Wollresten. Demnächst in diesem Theater!

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Taschen-Update

Die African Flower-Tasche macht auch Fortschritte. Es fehlt noch eine Runde oben, dann hat sie die angestrebte Höhe. Wahrscheinlich fülle ich die Dreiecke noch aus und begradige damit den Rand, so zackig gefällt es mir nämlich nicht so gut. Außerdem kann ich dann das Futter einfacher zuschneiden und einnähen ;-)

Über die Griffe bin ich mir auch noch nicht im Klaren. Aber auch da heißt es: Es wird mir schon noch was einfallen.

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Das blaue Wunder

Den Lack habe ich vorgestern gekauft, die Borte an den beiden Tagen davor gehäkelt. Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen:


Die Anregung habe ich von Jutta von Häkelfieber, die hat ihren alten Einkaufskorb so schön aufgepeppt. Und sowas ähnliches hat mir dann auch für die Korbausbeute aus Schwandorf vorgeschwebt. Mit Sprühlack ist das ja ruck zuck erledigt und getrocknet war alles in 20 Minuten. Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich weiß bloß noch nicht, wo ich das Schmuckstück jetzt hinstellen und wofür ich es verwenden soll. Aber da fällt mir  schon noch was ein.

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Zwei Mandala-Tischdecken sind fertig!

Das ging aber richtig schnell! Wann hatte ich von dem Wollpaket berichtet, dass frisch eingetroffen war? Ist noch nicht lange her, oder? Auf alle Fälle ist das erste Projekt, das als Geist und Material in dem Karton schon existiert hat, nun in die Realität übergewechselt: Die runde Tischdecke für Nina in Stein und Hyazinth nach der Anleitung "Mandala Rug" von Marinke Slump. Ich habe die Anleitung einfach auf insgesamt 30 Runden erweitert und nun hat die Tischdecke einen Durchmesser von 54 cm. Also alles bestens!

Herbstfarben-Mandala für den Dielentisch

Das zweite große Mandala für den Dielentisch ist gestern ebenfalls fertig geworden. Noch ist seine große Stunde nicht gekommen, es muss warten, bis sich das Laub an den Bäumen herbstlich verfärbt. Dann muss das Sommermandala weichen und dieses hier wird meine Diele bis zur Adventszeit schmücken.

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Neues altes Zeug

Am Wochenende habe ich mal wieder einen meiner seltenen Besuche bei meinen Eltern in der Oberpfalz gemacht. Nina wollte am Sonntag dann als Überraschung für meine Mutter auch noch kommen, meinen Vater hatte ich eingeweiht. Mami war natürlich total von den Socken, als ihre älteste Enkelin plötzlich vor ihr stand. Ich sag euch, die Überraschung ist uns gelungen!

Ich hatte ein paar kleine Mitbringsel zurechtgemacht:

Für meine Eltern und für Nina jeweils ein Konservenglas mit Eierlikörkuchen drin und einer Häkelhülle außen herum. Das Glas kann später dann als Teelichthalter verwendet werden. Für Nina dazu ein paar schöne Schlumpersocken für zuhause zum Rumhängen und für die Eltern eines von den Kaktus-Kindern, ihr wisst schon, aus dem "Kindergarten". Auf dem Foto sieht man nur die Fahne, auf der sein Name steht, richtig.

Hier kann man Pedro nochmal richtig sehen.

Aber wenn ich nach Schwandorf fahre, bräuchte ich eigentlich für die Heimfahrt immer einen Anhänger, soviel "Zeug" gibt mir meine Mutter immer mit. Diesmal unter anderem diese Auswahl an Körben, die ich alle irgendwie aufpeppen möchte. Zur Ehrenrettung meiner lieben Mami will ich aber noch sagen, dass ich sie nach ausrangierten Körben gefragt habe, sie hat sie mir nicht aufgedrängt! Und den Einkaufskorb links oben im Wäschekorb habe ich in Regensburg auf einem Flohmarkt erstanden!

Diese kleine Kostbarkeit ist eigntlich viel zu schade, um sie ihrer Bestimmung gemäß als Butterdose zu verwenden. Ich weiß nicht, ob Mami sich darüber so klar war, was sie da weg gegeben hat. Ich finde diese Keramikdose so wunderhübsch, die rundlich-kuschlige Form, die zarte Farbe mit den kleinen Sprenkeln, wie schön schwer sie in der Hand liegt! Ich verwende sie vielleicht lieber als Bonbonversteck und -kredenz, da hab ich sie auch öfter im Blick und sie steht im Wohnzimmer und nicht stiefkindmäßig im dunklen Küchenschrank...

Ausflug nach Regensburg

Eigentlich fahren wir jedesmal, wenn ich nach Schwandorf komme, auch mal nach Regensburg zum Bummeln und Einkaufen. Diesmal haben wir ein super Wetter erwischt und das Einkaufszentrum war keine Option. Trotzdem haben wir zuerst in einem großen Möbelgeschäft gemütlich gefrühstückt und sind dann zu einem anderen großen, diesmal schwedischen Möbelhaus gefahren. Dort musste ich nochmal einen Meter von einem bestimmten Stoff kaufen, mit dem ich meine zwei Cocktailsessel vom Sperrmüll neu beziehen möchte. Zeig ich euch dann, wenn es fertig ist, ok?

Hier ein paar Impressionen von Regensburg an einem sommerlichen Samstag Ende Juli:

Der schöne Garten

Und zum Schluss noch Bilder vom wunderschönen Garten meiner Eltern:

Schön und lustig war's mal wieder! Jedesmal denke ich mir: "Du solltest öfter hinfahren!" Und dann tu ich es doch wieder nicht. Aber ich habe mir fest vorgenommen, dass es dieses Jahr nochmal was wird mit dem Besuch in Schwandorf! Versprochen!

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Das Paket ist angekommen!

Ta-daaah!

Endlich ist mein heiß ersehntes Wollpaket angekommen. Mal sehen, was drin ist...

Jaaa! jede Menge Acryl und Baumwolle. Jetzt bin ich gerüstet für zwei Decken und jede Menge Mandalas, Wanddeko, Taschen, Amigurumi usw.

 

Das ist das Garn für "meine" Decke. Ich weiß allerdings noch nicht genau, wie ich es am Ende machen werde. Vielleicht kaufe ich noch weiße Wolle dazu und mache die Decke aus African Flowers immer in weiß als Grundfarbe und noch einer weiteren von den vier anderen Farben dazu (so wie die für die Tasche, die ich angefangen habe) oder ich mache sie doch wie geplant aus Solid Granny Squares, drei verschiedene einfarbige Quadrate mit gelbem Rand oder vier verschiedene mit weißem Rand. Aber die Entscheidung kann noch laaaange warten, habe ich doch noch 4 (in Worten: vier!) Projekte angefangen, die zuerst fertig werden sollen....

Das unterste ist übrigens braun.

Das ist das Garn für Nina's Decke. Es wird, wie man an dem ersten Quadrat schon erkennen kann, wieder eine Sunny Spread-Decke in ihren Wunschfarben. Das lilafarbene ist zwar nicht ganz der Ton, den sie sich ausgesucht hatte, aber dieses Acrylgarn "Twister Sport 50" gibt es nicht in der genau richtigen Farbe. Das Garn ist ansonsten sehr angenehm zu verarbeiten. Es hat eine Lauflänge von 150m auf 50g, ist sehr voluminös und weich. Ich verhäkle es mit einer 4er-Nadel.

Gekauft habe ich es bei Wollwolke, der Preis dort ist einfach unschlagbar! Ich habe für jeweils 250g (ein Fünferpack von je 50g-Knäueln) nur 3,89 € bezahlt. Das sind 77 ct für 50g!

Auch die Catania von Schachenmayr ist sehr preiswert bei der Wollwolke. Die mit 125m Lauflänge kostet nur 1,85€ und die dünnere mit 165m genauso. Oben seht ihr dickere in den Faben "Hyazinth" und "Stein", aus denen eine runde Tischdecke für Nina werden soll. Unten zweimal die Feine in gelb und grün, einfach nur, um meine Farbauswahl in meinem Stash zu erweitern.

Und als letztes noch die elf neuen von Gründl, meinem Lieblingsgarn für Mandalas, Wandschmuck usw. Sie läuft 115m weit auf 50g und ist sehr preiswert: bei der Wollwolke nur 1,25€.

Und da mir meine allerliebste Dea gestern die zweite Happy Flower abgeluchst hat, muss ich mir wohl oder übel eine weitere Blume häkeln und ich hab auch schon eine grobe Vorstellung von der Farbzusammenstellung....

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Fortschritte bei den Bohnen


Mein Bohnenzelt wollte ich euch unbedingt noch zeigen! Es sind ganz viele Blüten dran und die ersten Mini-Bohnen sind auch schon zu sehen. Ich freue mich schon auf die erste Ernte, ich esse doch so gerne Bohnensalat und -gemüse!

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Prachtvolle Häkelpads

Bei Jutta, deren Blog ich regelmäßig verfolge, habe ich ein tolles, opulentes, barockes Häkelpad entdeckt. Obwohl es eigentlich nicht mein Stil ist, konnte ich nicht widerstehen und habe erst mal eines nachgehäkelt, Jutta hat freundlicherweise den Link zur Anleitung gleich mit geliefert. Weil es so viel Spaß gemacht hat, musste ich gleich noch eins und noch eins machen. Aber die Idee von Jutta, eine Hülle für ein großes Einmachglas draus zu fertigen, wollte ich nicht übernehmen. Ein sechseckiges Deckchen mit diesen Blumen und in diesen Farben würde ich niemals auslegen, es würde in kein Zimmer passen. Also was draus machen? Zum in die Sammelkiste legen sind sie definitiv zu schade. Also habe ich mir überlegt, ich mache ein viertes Pad und dazu noch ein anderes Motiv aus der Frida Kahlo-Serie der Anleitung von Stylecraft und nähe sie der Länge nach zusammen, umrande sie wie in der Anleitung vorgesehen und mache einen Wandschmuck daraus. Und dafür finde ich dann schon ein Plätzchen irgendwo im Haus.

Es fehlt noch das vierte Motiv und die Umrandung. Ich zeigs euch, wenn es fertig ist.

Die zweite Happy Flower Decoration

Hier also die zweite Blume, diesmal aus Baumwolle. Alles hat sich wesentlich besser versteifen lassen als bei der Wollblume. Ich habe sie wieder nach dem Zusammennähen aufgesteckt, nass gemacht und mit Bastelkleber eingepinselt. Nach dem Trocknen war sie ausreichend steif. Niedlich nicht? Sie hängt jetzt im Obergeschoss unter der Dachschräge.

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African Flowers in Taschenform

In meinem Baumwoll-Stash habe ich seit langer Zeit zwei Stränge hellblaue Baby-Baumwolle liegen, die mir meine Mama mal verehrt hat. Sie wusste auch nichts damit anzufangen, und bei mir lag sie auch ewig in einem versteckten Karton herum. Nach meiner Schätzung hat sie ungefähr die gleiche Stärke wie die naturfarbene von GB, nämlich 170m/50g. Jeder Strang wiegt 100g, das reicht zusammen mit dem naturfarbenen Garn bestimmt für eine Tasche.  Ich hab mir dafür die African Flowers erkoren und bin gespannt, wie sich die Sache entwickelt.

Ich halte euch auf dem laufenden...

Das hellblaue Garn hat ja schon fast nostalgischen Wert, es ist noch von Quelle! Wisst ihr noch? Das Versandhaus, mit dem alle Leute in meiner Generation aufgewachsen sind und dass dann vor Jahren abgewickelt wurde?

Apropos abgewickelt: Wie ihr seht, habe ich den Strang schon auf der Haspel gehabt und zwei runde Knäulchen gewickelt. Der Strang war in der Mitte getrennt, deshalb zwei. Sind die African-Flower-Hexagons nicht allerliebst? Ich verrate noch nicht, wie die Tasche werden soll, ich hab bestimmt noch Ideen im Laufe des Entstehungsprozesses und schmeiße doch wieder alle Pläne über den Haufen, wie so oft.

Anleitungen für die African-Flower-Hexagons gibt's im Netz wie Sand am Meer. Ich habe die hier genommen. Ist zwar auf Spanisch, aber es ist eine Häkelschrift dabei, das ist m. E. sowieso viel besser als eine Beschreibung mit Worten und in allen Sprachen zu verstehen.

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Windlichter

Für diese Windlichter habe ich mich von zwei Quellen inspirieren lassen, zum einen von einem hängenden Mini-Garten mit echten kleinen Kakteen drin, dessen Ampel allerdings gestrickt war hier und und zum anderen von einer Hülle für ein stehendes Windlicht hier.

In das größere von beiden kann man sogar ein echtes Teelicht setzen, die Aufhängung nimmt es nicht übel. Bei dem kleineren geht aber leider nur ein elektrisches, sonst wird es zu heiß für die Baumwollschnüre.

Ich habe bei beiden einfach aus der oberen Kante undherum Maschen aufgenommen und dann die Schnüre durchgezogen. Auf dem Bild nicht zu sehen: Die Schnüre sind oben um einen Gardinenring geknotet, so dass ich die Ampel an einem durchgeschobenen Stab aufhängen konnte. Sieht sehr stimmungsvoll aus, wenn es dunkel ist und die "Teelichte" flackern. :-)

 

Die nächsten größeren Projekte sind in Vorbereitung!

Heute habe ich von Wollwolke die Mitteilung erhalten, dass meine Bestellung auf dem Weg zu mir ist! Ich freu mich schon wie Bolle, denn ich habe Acrylgarn für zwei Decken bestellt, eine für Nina, eine für mich. Außerdem ist noch jede Menge Baumwollgarn in allen Regenbogenfarben von Gründl und Schachenmayr dabei für allerlei Mandalas und eine runde Tischdecke für Nina, die sie sich von mir gewünscht hat. Die Farben sind mittelgrau und ein gedeckter Pflaumen- oder Auberginenton. Ich zeig euch die Lieferung, wenn sie angekommen ist.

 

Die Decke für Nina wird eine Sunny-Spread-Decke, nur in "ihren" Farben, grau und pflaume/aubergine. Die bekommt sie zu Weihnachten, denn das ist ein Projekt, das etwas mehr Zeit beansprucht. 

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Was ich sonst noch so gehäkelt habe...

Das ist schon mal der Anfang von der Herbst-Mandala-Tischdecke für den Dielentisch. Das Foto ist ein bisschen zu hell, aber es sind schon im weitesten Sinne Herbstfarben. Diesmal mit doppelter Sockenwolle, ich denke, für ein flach liegendes Mandala geht das schon.

Und diesen "Diamond Trellis Basket" (ravelry) hatte ich schon länger auf meiner To do-Liste und Reste von hell- und dunkelgrauer Filzwolle sowie petrolfarbene sehr ähnliche Wolle von drops, ich glaub es war "Eskimo" (hab leider keine Banderole mehr) haben mich sehr laut und aufdringlich gerufen: "Nimm uns! Wir wollen ein Korb werden!" Und so geschah es.

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Fröhliche Wanddeko

Bei Attic24 habe ich eine kunterbunte, fröhliche Sommerdekoration für die Wand gefunden, einen sogenannten "Wallhanger". Der hat mir so gut gefallen, dass ich ihn sofort in Angriff genommen habe. Meine Restekiste mit Sockenwolle ist ja gut gefüllt mit den allerschönsten und leuchtendsten Farben, da hab ich einfach hineingegriffen.

Allerdings habe ich festgestellt, dass Sockenwolle nicht das optimale Material für dieses Projekt ist. Man kriegt sie nur sehr schwer so steif, dass die Blätter nicht nach unten hängen. Lucy von Attic24 nimmt Baumwolle und versteift das ganze dann mit Bastelkleber. Ein maschengenaues Tutorial für diese Blume gibt es hier.

 

Ich habe für mein Projekt die 4-fache Sockenwolle doppelt genommen und mit einer 4-er Häkelnadel verarbeitet, damit  das ganze schön groß und auffällig wird. Beim ersten Versuch habe ich die bereits zusammengefügten Teile von Blüte und Stiel in unverdünnter Wäschestärke (Stärke 3) eingeweicht, ausgewrungen und ganz leicht in Form gezogen und gedrückt festgesteckt trocknen lassen. Das ist meine Standardmethode für Häkelsterne aus ganz dünnem Häkelgarn und da funktioniert es einwandfrei. Bei der Sockenwolle jedoch war alles immer noch schlapp, nachdem es getrocknet war. Also habe ich es mit Lucy's Methode versucht und verdünnten Holzleim (ganz wenig verdünnt, damit er sich besser auftragen ließ) aufgetragen, besonders an den Stellen, wo die Blätter mit dem Stiel verbunden sind. Und ta-daaahh! es ist jetzt ausreichend steif, dass ich die Blume aufhängen konnte. Ich erfreue mich jedesmal daran, wenn mein Blick darauf fällt.

 

Eine zweite Blume, diesmal aus Baumwollgarn, ist schon fast fertig. Die zeige ich euch dann demnächst.

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Ich muss nochmal nachschieben...

Hallo!

Ach! Jedesmal, wenn ich am Dielentisch vorbeigehe, lacht mein Herz über dieses bunte Kunstwerk. Ich kann mich gar nicht sattsehen an den Farben und wie schön alles zueinander passt. Damit will ich keineswegs MICH loben, sondern Marie Lucienne, die dieses Mandala entworfen hat. Ich hab einfach nur meine Farben verwendet.

Ich glaube, ich werde das gleiche Mandala nochmal in Herbstfarben häkeln, wenn es dann wieder soweit ist. Es ist einfach zu schön!

So, jetzt hab ich mich aber genug begeistert. Ihr müsst mich ja schon für total verrückt halten. Aber so bin ich halt, ich kann komplett aus dem Häuschen geraten nur wegen eines Häkeldeckchens! Ich finde die Schönheit einfach im Detail, in der inneren Ordnung und der Symmetrie. Deshalb liebe ich Mandalas im Allgemeinen. Sie sind für mich der Inbegiff von all dem. Wenn ich ein schönes Mandala anschaue, überkommt mich ein Gefühl der Ruhe und der Heiterkeit, des Staunens. Ich kann mich minutenlang in den Aufbau und die Farbkombinationen versenken. Ein kleiner, erholsamer Moment im Alltag.                        

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Das Prachtstück!

Ist es nicht ein wahres Prachtstück geworden, das Mandala für den Dielentisch? Ich habe dafür die Anleitung "Summer Mandala" von Marie Lucienne als Grundlage verwendet. Da meine Tischdecke aber größer werden sollte als 39 cm, habe ich versucht, das Ganze frei Schnauze zu vergrößern.

Der angestrebte Durchmesser war ca. 55 cm. An einer mir passend scheinenden Stelle in der Anleitung habe ich dann einfach 11 Runden nochmal gehäkelt und zwar die 16. - 26. Runde. Da ich bisher alle Mandalas aufgund von mangelnder Erfahrung immer strikt nach Vorlage gehäkelt habe, musste ich erst ein bißchen Lehrgeld zahlen und habe ein- oder zweimal wieder aufgetrennt, weil sich das ganze nach oben zu biegen begann. Ein Zeichen für zu wenig Maschen in der Runde. Da habe ich einfach die Runden 17 - 19 im 2. Durchgang ein wenig modifiziert und siehe da: das Deckchen liegt jetzt nach dem Bügeln schön flach und ich bin sehr stolz auf meinen eigenen ersten Versuch, ein Mandala anzupassen.

Von den Farben her passt es genau zu dem Bild, das in der Diele hängt.

Ach ja: Der Durchmesser ist 52 cm geworden, reicht auch.

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Extrem-Chilling

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Windlichter. Oder Krimskrams-Gläser?

Hallo, Ihr Lieben!

In meinem Regal mit den Handarbeitsbüchern hab ich neulich wieder mal ein kleines Büchlein wiederentdeckt, das sich hinter den anderen, wesentlich größeren Werken versteckt hatte: 1-Knäuel-Ideen HÄKELN  Und da drin hab ich diese beiden allerliebsten Anleitungen gefunden. Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe sie gleich nachgearbeitet. Allerdings haben meine beiden einen richtigen Boden bekommen, damit ich sie nach oben hin ein wenig spannen und mit einer Kordel am Hals des Konservenglases festmachen konnte. Das dunklere hat am ersten Abend als Laternchen gedient, das hellere war eigentlich wieder als Geschenk gedacht (Schwiegermutti!), aber jetzt nehmen die beiden zusammen die Lavendelblüten auf, die ich für das Duftkissen gekauft hatte. Ihr erinnert euch? Die Deckel hab ich mit Sprühlack selbst lackiert.

Und das Duftkissen ist auch fertig!

Das kleine Inlet für die gehäkelte Hülle ist genäht und gefüllt. Ich hätte nicht gedacht, dass die Lavendelblüten so intensiv duften, aber das tun sie! Mein Nähzimmer ist immer noch erfüllt von dem Geruch nach Sauberkeit und Sommer, den ich mit diesem Duft assoziiere. Das Kissen wird jetzt im Schlafzimmer an den Kommodenknopf gehängt, da kann es dann seine wohltuende Wirkung  entfalten.

Mal sehen, ob's wirkt.

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Das neue Regia-Magazin ist da!

Hallo, Ihr Lieben!

Endlich ist es da, das neue Sockenmagazin von Regia!

Warum ich mich so darüber freue? Für diese Ausgabe habe ich vier Modelle beigesteuert!

Das Heft ist sehr ansprechend aufgemacht, die Anleitungen gut verständlich und die Modelle mit Detailgefühl fotografiert. Es hat mir viel Spaß gemacht, mir für diese Art der Veröffentlichung neue Entwürfe auszudenken.

Schaut doch mal rein, wenn Ihr die Gelegenheit dazu habt.

 

Übrigens: Das Modell auf der Titelseite ist auch von mir!

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Kleines Mitbringsel für Schwiegermutti

Das vergangene Wochenende habe (unter anderem) damit verbracht, ein kleines 6-er-Set Untersetzer zu häkeln. Meine Schwiemu ist immer so lieb und aufmerksam, ganz oft gibt sie meinem Bär eine Kleinigkeit für mich mit, wenn er sie einmal die Woche besucht. Meistens irgendwas zum Naschen oder Obst aus dem eigenen Garten. Dafür wollte ich mich einmal so richtig bedanken und habe ihr zu diesem Zweck das hier gehäkelt:

Hübsch, oder? Die Anleitung heißt "Citrus Coaster" und es gibt sie bei Ravelry kostenlos.

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Die Unverwüstlichen

Darf ich vorstellen: Meine neuen Freunde, die Wüstensöhne

Die wollte ich euch unbedingt noch zeigen. Aber nicht falsch verstehen! Solche Pflanzen sind nicht die einzigen, die bei mir überleben. Ich hab auch noch "richtige" Zimmerpflanzen!

Ich glaub, damit ist meine Häkelkaktus-Phase ausgestanden. Hab auch grad keine Füllwatte mehr.....

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Ich liebe dieses Vintage-Zeugs!

Hallo, Leute!

Früher hätte ich über diesen "Oma-Kitsch" äußerlich milde gelächelt und innerlich die Stirn gefurcht. Heutzutage gehen mir Herz und Augen über beim Anblick dieser altmodischen und nostalgischen Handarbeiten, egal ob gehäkelt, gestickt oder gestrickt. Okay, es gibt immer noch Grenzen des guten Geschmacks, aber sowas hier finde ich einfach wundervoll! Es schmeckt so nach "heile Welt" und "viel Zeit" und "Oma im Schaukelstuhl" und erweckt in mir immer so ein romantisches Sehnen nach der "guten, alten Zeit" (die ich natürlich selber nie erlebt habe, dafür bin ich einfach zu spät geboren).

Die Anleitung dafür habe ich über mehrere Ecken im Internet bei Marie-Lucienne entdeckt und war erst mal von dem wunderschönen Granny Square total hin und weg. Es heißt "Die Innere Blume" und ist gar nicht schwer zu häkeln. Und Marie-Lucienne hat daraus auch noch was Praktisches gemacht, nämlich eine Hülle für ein Duftkissen. Schaut mal:

Das Garn ist stinknormales Baumwollgarn mit 115m Lauflänge pro 50g in blassrosa (hab ich mal bei Aldi als Restposten mitgenommen, 4 Knäuel für 2,- €). Das Ornament in der Mitte habe ich von einem alten Hippie-Lederschnürchen-Gürtel abgemacht, ich finde, es passt wie die Faust aufs Auge. Ich habe noch so eins, vielleicht mach ich ein zweites Duftkissen in bleu, da passt der blaue Stein in der Mitte bestimmt noch besser.


Hier das ganze nochmal von hinten, einmal mit offener, einmal mit geschlossener Öffnung für das Duftsäckchen, das noch seiner Anfertigung harrt. Ich hab schon getrocknete Lavendelblüten im Internet bestellt.

Der Knopf ist ein kleiner Trachtenknopf mit einem Herzchen drauf. Der hat in meiner Knöpfeschachtel schon gewartet.

Das flache, kleine Täschen für die Blüten werde ich aus einem alten Kissenbezug nähen. Der Kissenbezug ist selber auch "vintage", er stammt noch von meiner Schwiegermutter und ist mindestens 50 Jahre alt!

 

Warum zeigt das Herzchen nach  links, werdet ihr euch vielleicht fragen? Es war auf diese Weise einfach besser zu befestigen.

Lavendelduft soll ja schlaffördernd sein und gegen Mücken im Schlafzimmer wirken. Und das ist bei mir zur Zeit bitternötig...

 

Und: so ein Duftkissen, denke ich mir, ist bestimmt auch ein sehr nettes Geschenk! (Schwiegermutti....!) ;-)

 

Über die Fortschritte werde ich euch berichten.

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Meine Audible-Hörbücher im Juni

Stephen King: "Menschenjagd"

Ihr wisst ja, dass ich ein großer Stephen King-Fan bin und die meisten seiner Bücher kenne, zumindest die "richtigen" Romane. Die Kurzgeschichten finde ich oftmals nicht so gut, aber auch da gibt es ein paar echt starke. Dieser Roman ist mir, wie ich beim Hören gemerkt habe, bisher völlig durch die Lappen gegangen. Ich war wahrscheinlich abgeschreckt durch den Film mit Arnold Schwarzenegger, den ich damals schon total daneben fand. Aber das Buch ist richtig gut. Es ist eine sehr überspitzt dargestellte Sozialkritik über arm und reich und die menschenverachtende Medienkultur in der Zukunft. Ein junger Mann nimmt als "Beute" an einer realen, von einem Fernsehsender initiierten Jagd teil, um das Geld für sein schwer krankes kleines Mädchen aufzutreiben. Was er in dieser Zeit, in der er Verbündete und Freunde findet und dabei von Medienmogulen und dem Staat als Freiwild ausgerufen wird, erlebt, das erzählt Stephen King in seiner unnachahmlichen, fesselnden Art. Ich sag euch nicht wie es ausgeht, nur, dass es kein schönes Ende ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist natürlich David Nathan als Sprecher. Muss einfach sein bei Stephen King!

William Faulkner: "Absalom, Absalom!"

Dieser Roman ist so vielschichtig, dass ich mir erlaube, nur die Inhaltsangabe von amazon hier wiederzugeben:

 

"Aus der biblischen Geschichte von Absalom wird die Geschichte der Familie Sutpen in der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs. Faulkner verfolgt sie über mehr als ein Jahrhundert.
Thomas Sutpen, aus einer bettelarmen weißen Familie stammend, heiratet auf Haiti die reiche Eulalia Bon und taucht 1833 plötzlich mit einem Haufen schwarzer Sklaven in Jefferson, Mississipi auf, wo er Ländereien kauft, ein Herrenhaus errichtet, ein zweites Mal heiratet und gesellschaftliches Ansehen erwirbt. Er hat aus dieser Ehe zwei Kinder, Judith und Henry, aber er hat auch einen Sohn aus der ersten Ehe, Charles Bon, ein Studienfreund Henrys, der sich ahnungslos in Judith verliebt. Nach Ende des Bürgerkriegs, der die Liebenden für eine Weile trennt, kommt es zu einer fatalen Begegnung zwischen Charles und Henry, in deren Verlauf Henry seinen Halbbruder erschießt. nicht etwa wegen des drohenden Inzests, sondern wegen des möglichen «Negerbluts» in den Adern von Charles. Henry flieht und lässt seinen Vater ohne männlichen Erben zurück, womit der Niedergang der Familie Sutpen besiegelt scheint ...

Es geht um Schuld und Schuldgefühle der Sklavenhaltergesellschaft, den unmöglichen Versuch, die Niederlage im Bürgerkrieg als notwendig zu erkennen, die Macht des Geldes und die Verwüstungen, die es anrichtet. Es ist ein phantastisches Zeitbild, heute so modern und aktuell wie damals."

 

Christian Brückner als Vortragender ist wieder mal einsame Spitze. Wie gewohnt trifft er jede winzige Nuance und fängt Stimmungen ein wie kein zweiter! Allein deshalb hat mir die "Lektüre" unheimlich viel Spaß gemacht, wenn auch die Sprache mit den langen, verschachtelten Sätzen ziemlich altertümlich wirkt. Man muss sich sehr konzentrieren, um den Faden nicht zu verlieren und zu verstehen, was der Autor sagen will. Keine leichte Kost, aber hörenswert!

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Rundgang im Garten

In den letzten Tagen hat es dank des ergibigen und warmen Regens einen richtigen Wachstumsschub im Garten gegeben! Ich möchte euch mal die augenfälligsten Ecken zeigen, in denen sich am meisten getan hat.

Hier könnt ihr meine Clematis bewundern, die sich dank der diesjährigen völligen Blattlausfreiheit schon in schwindelnde Höhen aufgeschwungen hat. So hoch und so prächtig war sie schon lange nicht mehr, wenn auch etwas verspätet in diesem Jahr. Die Blüten gehen ganz bestimmt bald auf. Ich freu mich schon darauf, denn die sind wirklich immer sehr prächtig!

In dem Palisadenkreis rechts unten hege ich eine Zucchinipflanze, die ein wenig mickrig aus ihrem Samenkorn geschlüpft ist. Aus 10 Kernen sind diesmal leider nur zwei Pflänzchen aufgegangen, davon habe ich das kräftigere an meine Schwiegermutter abgegeben. Wie jedes Jahr....

 

Das ist unser ganzer Stoz: Ein kleines Apfelbäumchen, das mein Bär zu seinem 50. Geburtstag von einer guten Freundin geschenkt bekommen hat. Wir haben im November 2014 dieses Fest gefeiert, also wurde das Bäumchen noch im selben Monat eingepflanzt. Dieses Jahr hatte er dann zum ersten Mal Blüten und, ich habe gezählt!, er hat 14 Äpfelchen angesetzt! Bin mal gespannt auf die Ernte!

Ich freu mich immer so, wenn was wächst und blüht und lebt in meinem Garten!


Das sind die Überreste eines falschen Jasmins, der im letzten Jahr leider komplett abgestorben war. Die ganzen Jahre vorher hat er schon nur noch so vor sich hin vegetiert und hatte fast keine Blätter mehr. Da entschlossen wir uns, ihn kurzerhand bodennah abzuschneiden und abzuwarten, was draus wird. Und siehe da: Was ich mir heimlich gewünscht aber nicht zu hoffen gewagt hatte, trat ein, er treibt wieder aus wie verrückt und ich bin zuversichtlich, dass sich noch in diesem Sommer wieder ein ansehnlicher Busch entwickeln wird.

Das ist unser kleiner Katzenfriedhof, auf dem mittlerweile drei Miezen beerdigt sind. Das Grab von Micky musste ich vorübergehend mit Hasendraht abdecken, denn der freche Paul hat es regelmäßig als Katzenklo benutzt....


Das ist mein "gemischtes Beet", das in jedem Jahr anders genutzt wird. Diesmal hab ich die Bohnen hier hinein gesetzt, denn da, wo jetzt der Zucchino steht, werden die nach zwei Jahren nix rechtes mehr. Aber hier am neuen Standort sind sie sehr vielversprechend aus der Erde geschossen. Auf dem rechten Bild ist eine Dreieinigkeit aus Christrose, Himbeere und Fetthenne zu bewundern, die sich gegenseitig den Platz streitig machen. Mal sehen, wer gewinnt!

Noch ein paar allgemeine Bilder vom Garten dieser Tage...


Und vom Treiben auf der Fensterbank.....

Oben der wuchsfreudige Kakteen-Kindergarten, unten frisch ausgesätes Basilikum....Hmmmm!


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Eilauftrag, Teil 2

Die erste Socke vom zweiten Paar für Bärbel ist fertig! Über meinem Model-Styropor-Fuß spannt sie ganz schön, weil sie nur Größe 37 ist, aber so sieht man halt die verschiedenen Muster am besten. Ich habe die Socke auch wieder selbst entworfen, Trachtensocken sind ja meine heimliche Leidenschaft, die traditionellen Muster sind immer wieder wunderschön und eine Herausforderung. Und vor allem liebe ich die Abwechslung beim Stricken, keine Runde ist wie die vorherige! Wie findet Ihr sie? Mir gefällt sie sehr gut!


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Es ist vollbracht!

Hallo!

Endlich ist sie fertig, die Sunny Spread-Decke! Am Ende hat es sich doch ganz schön hingezogen, obwohl die Quadrate immer noch viel Spaß gemacht haben. Die Umrandung war dann ziemlich nervig, weil ich endlich fertig werden wollte und mit vier Runden feste Maschen war es dann doch nicht getan, es mussten sechs werden, bevor ich zufrieden war. Aber jetzt ist es überstanden und wie man sieht, gefällt das gute Stück vor allem Paul recht gut....

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Betty

Da ist sie nun!

Betty, die Puppe für's Schlafzimmer (für's "Bett"y)!

Sie ist etwas größer geworden als Lupo, weil ich dickere Wolle verwendet habe, ein wunderbar weiches Merinogarn von Lana Grossa. Sie hat jetzt ihren Stammplatz in meinem Bett, wo sie auf Grund der Farben einfach bestens hinpasst. Ich finde sie sehr niedlich.

 

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Eilauftrag Trachtensocken

Vor einigen Tagen erhielt ich einen Anruf von meiner Bekannten Bärbel, der Schwester von Elisabeth (Ihr wisst schon, die mit dem Losekuchen-Rezept). Bärbel ist eine leidenschaftliche Kirmes-Gängerin und hat bei mir für einen solchen Anlass ein Paar schwarze Trachtensocken passend zu ihrem Kirmes-Outfit und noch ein weiteres Paar in natur für eine Freundin bestellt. Das ganze muss bis zum 24. Juni fertig sein, denn da steigt die Kirmes in Röhrda. Gestern ist der erste Strumpf nach meinem eigenen Entwurf fertig geworden, den wollte ich Euch natürlich unbedingt schon mal präsentieren. Wie findet Ihr ihn? Ich glaube, Bärbel wird sich freuen.


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Lupo, das Schaf

Darf ich vorstellen: Lupo, das Schaf!

Ich habe diese wahnsinnig süße, ca. 30 cm große Puppe zufällig bei ravelry entdeckt und war sofort hin und weg. Es ist einer von 19 Puppen-Entwürfen von Lydia Tresselt, die auf ihrer Website www.lalylala.com en detail  beschrieben sind und wo man auch alle Anleitungen kaufen kann. Die Website ist wirklich sehr liebevoll und interessant gemacht, allerdings größtenteils auf Englisch. Mein Lupo ist aus 4-fädiger Sockenwolle gehäkelt, wie es lalylala vorschlägt. Allerdings hat das Original zwei Bommel an einer Schnur um den Hals hängen, was ich bei meiner rätselhaften Unfähigkeit, einen anständigen Pompon anzufertigen, leider abändern musste. Mir als passionierter Sockenstrickerin hat das verwendete Material natürlich sofort das Herz höher schlagen lassen, denn Sockenwolle habe ich glücklicherweise in allen Farben in meinem Stash und deshalb konnte ich gleich loslegen. Niedlich geworden, nicht?

Als nächstes habe ich mir die Anleitung für Kira, das Känguru runtergeladen, werde aber erst mal die Grundanleitung für eine eigene Idee ein wenig abwandeln und eine Puppe für mein Schlafzimmer in den Farben aubergine, offwhite und braun machen.

Hier könnt Ihr die Farben in meinem Schlafzimmer gut sehen. Eine passender gefärbte Katze hatten sie im Tierheim leider nicht.....;-)

 

Die Bilder von der fertigen Puppe werden schnellstmöglich nachgeliefert!

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Neues von der Sunny Spread-Decke

Die Decke macht auch Fortschritte.

Auf der Seite, wo die Fäden hängen, kommen noch zwei Reihen dran, dann ist die blaue Wolle alle. Von der grünen hab ich noch genug für einen Rand aus vier Runden festen Maschen und vielleicht noch für einen Kissenbezug im selben Muster, d.h. für ein großes Quadrat mit 40x40cm. Für die Rückseite nehme ich blauen Baumwollstoff.

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Fröhliche Glücksbringer

Ich bin total hin und weg von diesen kleinen Häkel-Emojis! Der Frechverlag bringt im August ein kleines Büchlein mit 48 Seiten heraus, in dem wahrscheinlich etliche von diesen süßen kleinen sog. "Emojis" zum Nacharbeiten gezeigt werden. Ich bekomme ja immer den Vorschaukatalog für das nächste anstehende Halbjahr und deshalb weiß ich das. Ich konnte natürlich wieder mal nicht widerstehen und hab das rechte von den beiden auf dem Foto versucht, ohne Anleitung nur mit Hilfe des Coverbildes vom Katalog nachzumachen. Ich finde, es kann sich sehen lassen!

Das linke ist für meinen Schatz, der dieses Emoji ganz oft in seinen WhatsApp-Nachrichten verwendet. Soll er sich ins Auto legen, als Glücksbringer.

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Meine Audible-Hörbücher im Mai

Beschreibung folgt.

Vorerst das: Dies ist der dritte Teil der Mark-Heckenburg-Serie. Die beiden Vorgänger, "Mädchenjäger" und "Rattenfänger" habe ich bereits in meiner Bibliothek, kann mich aber nicht mehr an sie erinnern. Deshalb werde ich zuerst diese beiden nochmal hören, damit ich den Anschluss wieder finde.

Kaufentscheidung unter anderem war der Sprecher Detlef Bierstedt (die deutsche Stimme von George Clooney!!!), den ich unheimlich gerne höre. Er gehört zu meinen Favoriten neben David Nathan (die meisten Hörbücher von Stephen King) und Reinhardt Kuhnert ("Das Lied von Eis und Feuer").

Beschreibung folgt.

Der zweite Teil der Natchez-Trilogie, der erste war "Natchez burning". Ich hatte mich schon über das offene Ende und die nicht gelösten Handlungsstränge gewundert, bevor ich mitbekam, dass es schon einen zweiten Teil zum Download gibt und ein dritter in Arbeit ist. Obwohl ich vom ersten Teil nicht sooooo begeistert war, fand ich ihn doch originell konstruiert und Greg Iles verstand es, mich neugierig zu machen und zu halten. Und da ich ja auf sehr lange Hörbücher stehe, habe ich mir den zweiten Teil nun doch gekauft und werde wohl nächsten Monat auch den dritten kaufen.

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Sunny Spread in blau und grün

Hallo!

Heute möchte ich Euch mal mein neues, großes Häkelprojekt vorstellen, die "Sunny Spread"-Decke von Ellen Gormley.

Ich hatte noch ein 400g-Knäuel von einem dunkelblauen Acrylgarn in meinem Stash, das habe ich vor mindestens 10 Jahren mal bei NKD gaaanz billig gekauft und wusste einfach nicht, was ich daraus machen sollte. Dann bin ich auf die Anleitung bei ravelry gestoßen und diese Decke hat mir gleich total gut gefallen. Allerdings habe ich dann rausgefunden, dass mir meine 400g leider nur für eine ganz kleine Decke reichen würden und deshalb habe ich mir noch das grüne Acrylgarn in der gleichen Stärke dazu gekauft. Jetzt wird die Decke ungefähr 1,27 x 1,38 cm groß, also 11 x 12 Quadrate, soweit komme ich mit der blauen Wolle. Ich zeig euch mal ein paar Fotos:

Am Ende bekommt die Decke noch einen ca. 3 cm breiten grünen Rand aus festen Maschen. Dann ist es ein kleiner Kniewärmer oder eine Notdecke fürs Auto. Mal schauen. Vielleicht bleibt ja noch genug grüne Wolle für einen Kissenbezug 40 x 40 cm, auch fürs Auto. Ich werde die Fortschritte dokumentieren.

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Losekuchen

Hey!

Endlich habe ich mir den Wunsch erfüllt und das Rezept von meiner Bekannten Elisabeth mit einigen Anpassungen nachge... tja, was? gekocht? Nö, ist ja wie Pizza gebacken.

Das Rezept heißt "Losekuchen" und ist ein traditionelles Rezept aus dem Werra-Meißner-Kreis in Hessen. Elisabeth wohnt in Röhrda an der thüringischen Grenze. Es ähnelt einem Zwiebelkuchen, ist aber mit Brotteig als Boden gemacht. Elisabeth nimmt Backmischung für Bauern- oder Landbrot. Hier mal meine Art, es zuzubereiten:

 

 

 

100g Backmischung "Vollkornbrot" (egal welcher Hersteller)

300g Zwiebeln

1 TL Öl

75g gewürfelter Katenschinken "light" (von Lidl, "Linessa")

100 g Sauerrahm

Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kümmel

 

Aus dem Vollkornmehl und 70 ml Wasser einen Teig kneten und ca. 1 Stunde gehen lassen.

Die Zwiebeln in halbe Ringe schneiden und mit 1 Tl Öl, den Gewürzen und etwas Wasser andünsten. Die Schinkenwürfel dazu geben. Alles noch ein wenig weiter braten.

Den Brotteig auf einem gefetteten Springformboden oder einem Pizzablech ausrollen.

Die Zwiebel-Schinken-Mischung mit dem Sauerrahm verrühren und alles auf dem Brotteig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca 25 min backen.

 

Boa, das war voll lecker! Paul wollte scheint's auch mal probieren, er saß neben mir auf der Bank und hat mich mit seiner Pfote immer wieder angetippt und leise gemaunzt. Er weiß wohl nicht, das Katzen keine Zwiebeln mögen...

Wahrscheinlich hat ihn der Schinkenduft angelockt. Nach einer Weile wurde er so lästig, dass ich ihn aus der Küche aussperren musste.

Dieses Rezept werde ich ganz bestimmt wieder machen. Wenn ich mal wieder alleine essen muss, denn mein Bär mag keinen Zwiebelkuchen....:-(

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Nählust an Pfingsten

Hallo, Ihr Lieben!

Auf meiner Frechverlag-App "mach was!" hab ich wieder mal einige neue Anleitung freigeschaltet bekommen, weil ich jede Menge Herzchen für meine Machwerke einkassiert habe. Man kann auf dieser netten, kleinen Anwendung auf dem Smartphone seine eigenen Kreationen online stellen und den anderen Usern zeigen. Diese können dann Herzchen vergeben und für jeweils 10 davon gibt es dann eine kostenlose Anleitung aus einem der vielen Bücher vom Frechverlag.

Diesmal war ein niedlicher Stoffhund für Nähanfänger für mich dabei, ein schönes Projekt für eine oder zwei kreative Stunden. Ich hatte noch einen passenden Stoffrest von IKEA im Schrank und los ging's. Schaut selbst, was daraus geworden ist:


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Mein eleganter Panther

Jetzt muss ich euch doch mal ein paar Bilder von meinem wunderschönen, glänzenden, manchmal unnahbaren, manchmal unheimlich schmusigen Panthertier zeigen. Er ist einfach ein Wunderwerk!

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Vergängliche Pracht

Welch ein wundervoller Anblick! Die erste Kaktusblüte in diesem Jahr ist vorletzte Nacht erblüht.....


...doch leider hält das ganze immer nur höchstens zwei Tage. Dann welkt die Pracht schon wieder dahin. :-(


Ein kleiner Trost:

Die nächste Blüte steht schon in den Startlöchern!


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Zweite Socke fertig!

Hallo, Ihr Lieben!

So, wie Ihr sehen könnt, ist mein Pärchen fertig! Die Farben kommen auf diesem Foto leider nicht so realistisch rüber bei den Schritt-für-Schritt-Fotos, aber man kann das wichtigste erkennen: Wie die einzelnen Farbringel auslaufen.

Und ich habe wirklich richtig Glück gehabt! Bei der ersten Socke sind etwa 75 cm vom pinkfarbenen Garn übrig geblieben und bei der zweiten Socke gerade noch so viel, dass ich die Spitze zusammenziehen und noch gut vernähen konnte.

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Meine Audible-Hörbücher im April

Dieses ist das erste Hörbuch im April, das ich mir bei Audible gekauft habe. "Die Strömung" von Cilla und Rolf Börjlind. Ich bin noch am Hören, es ist über 14 Stunden lang. Ich mag ja Krimis und deshalb habe ich mich sehr auf dieses Hörbuch gefreut. Bis jetzt haut es mich noch nicht vom Hocker, manchmal ist es schwer, der Handlung zu folgen, weil der Sprecher mich irgendwie nicht richtig fesseln kann. Aber abwarten, vielleicht wird es ja noch.

Es geht um Kindesmorde im rechtsradikalen Umfeld. Ein paar persönliche Verstrickungen des Ermittlerduos bleiben nicht aus. Es scheint von Vorteil zu sein, wenn man die Vorgängerromane kennt, damit man die Geschichte der Protagonisten besser versteht, dies ist aber für das Verständnis der Handlung nicht unbedingt nötig. Für die relativ simple Lösung des Falls wären keine 14 Stunden nötig gewesen. Immerhin ist es ein solides Handwerksstück, das die Autoren da abgeliefert haben, aber es ist nichts Herausragendens und hebt sich in keiner Hinsicht aus der Welle der durchschnittlichen skandinavischen Krimis heraus. Es bleibt kein loser Faden und alle Handlungsstränge münden in ein plausibles Ende.

Am Sprecher gibt es ebenfalls nichts auszusetzen, er macht seine Sache professonell und durchaus gut. Für mich hat er halt kein besonderes Merkmal und ist nicht unverwechselbar wie z.B. Detlef Bierstedt oder David Nathan.

Ich werde mir keinen Roman der beiden Autoren über das Ermittlerduo Rönning/Stilton mehr kaufen, dafür war für mich der Gesamteindruck nicht fesselnd genug.

Dies ist das zweite Hörbuch im April. "Abbitte" von Ian McEwan. Die Kaufentscheidung für dieses Audiobook fiel aus zweierlei Gründen: Erstens mag ich den Autor sehr, vor Jahren hat mich sein Roman "Saturday", ebenfalls als Hörbuch, sehr angesprochen, sein Stil und seine Betrachtungsweise der Dinge haben mir gut gefallen. Und zweitens Barbara Auer als Sprecherin des Textes war für mich ein starkes Argument. Ich kenne nämlich ihre Interpretation von "Der Gott der kleinen Dinge" von Arundati Roy. Ihre warme und einfühlsame Stimme, die jede Nuance so genau erspürt und ausdrückt, hat mich auch diesmal wieder in ihren Bann gezogen.

In dem Buch geht es um die 13-jährige Briony, die eine erotische Szene zwischen ihrer älteren Schwester Cecilia und  Robbie, dem Sohn der Zugehfrau unfreiwillig heimlich beobachtet. Sie deutet die Situation völlig falsch und zerstört durch die fälschliche Beschuldigung Robbies als Vergewaltiger gleich mehrere Menschenleben. Als Briony bereits eine erfolgreiche Schriftstellerin geworden ist und begreift, wie falsch ihre Anschuldigungen gewesen sind, ist es bereits zu spät. Um einer langjährigen Gefängnisstrafe zu entgehen, tritt Robbie als Soldat in den Zweiten Weltkrieg ein und fällt und auch Cecilia kommt als Krankenschwester bei einem Bombenangriff um.

Die Grundproblematik dreht sich um unverbrüchliche Liebe, Vergänglichkeit und Schuld. Und um die vergebliche Sehnsucht nach Vergebung. Der Kauf hat sich gelohnt.

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Oh, süße Leidenschaft!

Meine zweite Leidenschaft neben dem Stricken sind Hörbücher. Deshalb bin ich schon seit 10 Jahren Abonnent bei Audible.de und kann mir dort zwei Hörbücher meiner Wahl für 14,95 € im Monat runterladen. Immer am 17. jeden Monats erneuert sich mein Abo und ich fiebere jedesmal diesem Tag entgegen. Inzwischen besitze ich alleine schon fast 500 Audible-Hörbücher. Dazu kommen noch andere Downloads oder Hörbücher auf CD. Außerdem kann man Hörbücher inzwischen ja auch online ausleihen, ohne dass man sie kaufen muss. Ich finde, nichts ergänzt sich besser als stricken und dabei ein spannendes oder gruseliges Hörbuch hören!

 

Meine liebsten Kategorien sind Thriller und Kimi, auch Klassiker oder Romane und der eine oder andere historische Roman oder Science-Fiction befinden sich in meiner Bibliothek. Besonders gerne höre ich die skandinavischen Autoren und habe auch ganz bestimmte Lieblingssprecher.

 

Meine absoluten Highlights sind die Romane von Stephen King, gesprochen von David Nathan, die Serie "Das Lied von Eis und Feuer" mit Reinhard Kuhnert als Sprecher und die A-Team-Romane von Arne Dahl. Hier ist der Sprecher Till Hagen geradezu GENIAL!!!

 

In dieser Rubrik werde ich euch meine neuesten Errungenschaften vorstellen und meine Meinung dazu kundtun.

 

Viel Spaß beim Lesen!

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Die Spiraltechnik

Halli, hallo!

Heute möchte ich euch zeigen, wie ich eine Socke aus vier verschiedenfarbigen Resten zusammenzimmere. Wie ich finde, werden solche Restesocken mit der sogennannten "Spiraltechnik" am schönsten. Man sieht überhaupt nicht, dass es sich um Socken aus Wollresten handelt, so unauffällig verschmelzen die einzelnen Garne miteinander.

Ich habe mir wieder einmal mein Material aus dem Pool mit den Überbleibseln der 6-fädigen Sockenwolle zusammengestellt, weil ich den endlich mal komplett eliminieren will. Wie Ihr seht, waren das pro Socke insgesamt 40g in pink, gelb, flieder und hellbraun. Weil ich von der pinkfarbenen Wolle am meisten habe, werde ich daraus Bündchen und Ferse stricken und wenn's noch reicht, auch die Spitze.

Hier sind 12 Runden im 2 rechts/2 links Bündchenmuster gestrickt. Ursprünglich hatte ich 52 Maschen angeschlagen, habe nach dem Bündchen noch eine Runde glatt rechts gestrickt und dabei auf der 1. und der  3. Nadel jeweils zwei Maschen rechts zusammengestrickt, so dass ich am Ende noch 50 Maschen übrig hatte. Die lassen sich nämlich besser auf 5 Nadeln verteilen.....

....was für das Stricken mit vier Farben viel praktischer und übersichtlicher ist.

Merke: Im Gestrick muss immer 1 Nadel mehr sein als wir verschiedene Farben haben.

Wenn wir also beispielsweise mit drei verschiedenen Farben arbeiten wollen, brauchen wir - na? wie viele Nadeln? - genau: vier!

 

Warum das so ist, wird euch im folgenden bestimmt klar werden.

Wir lassen den Faden der 1. Farbe einfach am Rundenanfang hängen und stricken die 2. Nadel mit der Farbe Nr. 2 ab.

Dann lassen wir auch den Faden der Farbe Nr. 2 hängen und stricken die 3. Nadel mit Farbe Nr. 3 ab.

Und schließlich machen wir das gleiche mit der 4. Nadel und der Farbe Nr. 4.

Jetzt nehmen wir den Faden der Farbe Nr. 1 wieder auf und stricken damit die 1. Nadel ab.

Dann nehmen wir den Faden der Farbe Nr. 4 auf und stricken damit die 5. und die 1. Nadel ab.

Dann nehmen wir den Faden der Farbe Nr. 3 auf und stricken damit die 4. und die 5. Nadel ab.

Dann nehmen wir den Faden der Farbe Nr. 2 auf und stricken damit die 3. und die 4. Nadel ab.

 

Und so weiter, und so fort. Wenn man es genau nimmt, müsste man sagen, dass die Runden rückwärts gestrickt werden. Das ist am Anfang etwas gewöhungsbedürfig, mit etwas Übung gelingt es aber ohne Probleme.

 

Der Sinn dieses Bäumchen-wechsel-dich-Spiels ist es, dass niemals zwei Fäden gleichzeitig an einem Nadelübergang zusammentreffen, denn das hätte zur Folge, dass die Übergangsmaschen zu fest angezogen würden, weil man sie nicht über einer Nadel sondern sozusagen ohne Widerstand anziehen würde. Dass ergäbe auf die Dauer sichtbare Ungleichmäßigkeiten im Gestrick. Und das wollen wir doch nicht, oder?

Hier haben wir übrigens auch den Grund, warum wir immer 1 Nadel mehr im Gestrick brauchen als wir Farben haben. Wir brauchen ja einen Nadelübergang, an dem kein Faden hängt, damit dort der jeweilige Arbeitsfaden "landen" kann.

So sieht das dann nach einer Weil aus. Man hat keinerlei störende "Farbhüpfer", alle Farben ringeln sich schön ordentlich in Spiralen bis zur gewünschten Höhe, in der dann die Ferse gearbeitet wird.

Der Fadenverwirrung kann man mit einem Behältersystem wie z.B. meinem vorbeugen. Man strickt einmal alle Farben nacheinander ab und dreht dann das ganze Strickstück eine Umdrehung zurück (oder besser gesagt vorwärts in der normalen Strickrichtung) auf Anfang, schon ist die vermeintliche Verwurstelung wieder aufgehoben. Die Behälter können immer so stehen bleiben, sie müssen das Wechselspiel der Fäden nicht mitmachen.

Luna findet die ganze Fadenvielfalt und -bewegung auch total faszinierend....;-)

Ich muss aufpassen, dass sie nicht versucht, einen Faden zwischen die Zähne zu bekommen! Sie hat nämlich - wie ich bereits mehrfach leidvoll feststellen musste - ein dermaßen scharfes "Bolzenschneidergebiss", dass sie den Faden mit einer einzigen Bewegung des Unterkiefers sauber abbeißen kann....:-(

Da die vier Wollreste unterschiedlich groß sind, werden sie an verschiedenen Stellen in der Socke auslaufen. Das heißt, je weiter wir mit der Socke kommen, desto weniger Wollknäuel und damit Fäden, mit denen wir hantieren müssen, haben wir. Am Ende bleibt im Idealfall nur noch ein letzter Faden übrig, mit dem wir dann  die Spitze beenden.

Hier könnt ihr sehen, wo der erste Rest, nämlich das hellbraune Garn ausgelaufen ist. Danach geht es nur noch dreifarbig weiter und ich habe dementsprechend nur noch drei Fäden "an der Backe".

Wen's interssiert: ich habe bei dieser Socke eine sogenannte
"Fish-Lips-Kiss-Heel" gearbeitet. Das ist eine Variante der Schrägnahtferse mit dem Vorteil, dass keine Zwischenrunden nötig sind, die den Streifenverlauf stören könnten. Ich finde sie auch von der Optik her recht schön. Bei ravelry gibt's die Anleitung für 1,19 $.

So, das ist also meine Methode, um kleine und größere Sockenwollreste zu verarbeiten. Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt und die Fotos helfen euch ein wenig, die Sache zu verstehen. Mir kam es für dieses Mal auf die Erläuterung der Spiraltechnik an, deshalb bin ich nicht weiter auf den Rest der Socke mit Ferse und Spitze eingegangen. Ein Foto von der fertigen Socke zeige ich euch trotzdem noch, wenn es soweit ist.

 

Wenn ihr noch Fragen habt, einfach her damit! Schreibt mir einfach einen Kommentar.

Bis bald,

euer Fellbeutel

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Matching Socks

Hallo, alle miteinander!

Ich wollte natürlich unbedingt sehen, wie die zweite Socke werden würde und deshalb habe ich nicht nachgelassen, bis das Paar vollständig war. Im Inneren des zweiten bunten Knäuels hatten sich sogar noch zwei unterschiedliche Reste versteckt, der eine davon nur wenige Runden groß, am Ende sind wieder 3g übrig geblieben. Ich finde die beiden unterschiedlichen Socken, die dennoch offensichtlich zusammengehören, richtig charmant. Was meint Ihr?

Euer Fellbeutel


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Mandala-Fieber!

Bis vor kurzem war ich noch voll im Mandala-Häkelfieber. Rechts seht ihr eine Auswahl der Mandalas, die ich in dieser "Phase" angefertigt habe. In der Abbildung sehen sie alle gleich groß aus, haben aber in Wirklichkeit alle einen anderen Durchmesser. Ich habe mir sogar zwei Bücher mit Anleitungen zu diesem Thema gekauft und vor allem von dem Buch "Mandalas to crochet" von Haafner Linssen bin ich wirklich total begeistert! Erstens mal wunderschöne Mandalas, die man so nicht überall findet und zweitens viele Tipps und Tricks zum Häkeln des perfekten Mandalas. Ein wirklich schönes Buch, das jeder Mandala-Fan haben sollte.

Das andere Buch ist von einer deutschen Autorin, von Jutta Frank und heißt "Mandalas häkeln". Auch ganz nett, nur sind leider lediglich acht Anleitungen enthalten und mit den Projekten im hinteren Teil des Buches konnte ich persönlich nicht soviel anfangen. Immerhin sind die meisten Mandalas sehr hübsch und auch originell.

 



Eine Art "Riesen-Mandala" ist dieser Teppich wohl zu nennen. Ich finde ihn wunderschön und er passt von der Farbe her genau in mein Wohnzimmer, weil einige Wände die selbe Farbe haben! Er ist aus T-Shirt-Garn gehäkelt, das ging ratz fatz und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Durchmesser ist übrigens 95 cm.

Die Anleitung gibt's bei ravelry von Marinke Slump unter dem Namen "Mandala rug" kostenlos!

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Erste Socke fertig!

Hallo, liebe Besucher!

Gesten abend habe ich die erste der beiden Restesocken fertiggestellt. Ich finde sie ganz niedlich, was sagt ihr?

Die fertige Socke wiegt 42g. Der bunte Rest bringt noch ganze 3g auf die Waage und der gelbe 7g. Das war auch abzusehen, denn ich hatte ja pro Socke 53g zur Verfügung und da mussten ja nach Adam Riese ca. 10g übrig bleiben. Ich bin mal gespannt, wie die Musterung bei der 2. Socke ausfällt, denn in dem bunten Knäuel steckt innen drin noch ein anderer Rest vom selben Garn, der wieder an einer anderen Stelle anfängt. Sehr spannend finde ich sowas immer!


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Bunte Reste geschickt verarbeitet!

Hallo!

Zum Einstieg will ich euch mal erläutern, wie ich meine Restesocken plane. Die auf dem Foto sind nach der allereinfachsten Methode gemacht, die es gibt. Ich habe mir zwei relativ große Reste rausgesucht. Die bunte Wolle (von der hatte ich noch 66 g) ist eine 6-fädige von Supergarne Wollversand. Sie heißt Aktiva 6-fach Siera. Die gelbe Wolle ist von Regia, auch 6-fädig. Dieser Rest wog 40 g.

Jeden dieser beiden Reste habe ich nun mit Hilfe meiner Waage, die bis aufs Gramm genau wiegt, in zwei ziemlich gleich schwere Knäuel gewickelt, so dass ich am Ende zwei kleinere gelbe Knäuel mit jeweils 20g und zwei größere bunte Knäuel mit jeweils 33g hatte. Rechts neben der Socke seht ihr das Knäuel aus der Hälfte des bunten Restes und das Knäuel aus der Hälfte des gelben Restes in der "Originalgröße". Diese beiden brauche ich dann für die zweite Socke. Die beiden kleineren Knäuel auf der linken Seite sind die Reste, die ich noch für die erste Socke übrig habe. Du gute Güte! Hoffentlich werdet Ihr schlau aus meinen Ausführungen!

 

Dann habe ich mit der gelben Wolle 52 Maschen angeschlagen und 12 Runden im Rippenmuster mit 2 Maschen rechts, 2 Maschen links gestrickt. Der Schaft wird mit der bunten Wolle 3 Maschen rechts, 1 Masche links noch weitere 55 Runden hoch gestrickt, bevor eine ganz normale Herzchenferse in Gelb folgt. Dann geht's mit Bunt weiter bis zum Beginn der Spitze. Den Fuß habe ich übrigens mit insgesamt 50 Maschen nach der Spickelabnahme gestrickt.

 

Da ich aus Erfahrung weiß, dass ich für eine Socke meiner Größe (39/40) und mit einer Schaftlänge von ca. 70 Runden /(hier: 12 Runden Bündchen + 55 Runden Schaft = 67 Runden) ungefähr 40 g Wolle brauche, kann ich also sicher sein, dass mir die beiden Reste zusammen leicht ausreichen. Jetzt stricke ich einfach so lange am Fuß weiter, bis entweder der bunte Rest aufgebraucht ist oder ich an der Stelle bin, wo ich mit der gelben Wolle anfangen will, sprich: bis zum Spitzenbeginn. Sollte ersteres zuerst eintreten, stricke ich einfach mit der gelben Wolle weiter und beende die Socke mit Gelb, dabei wird das gelbe Stück halt ein wenig größer. Auf jeden Fall habe ich am Ende zwei ziemlich gleich aussehende Socken, weil ja meine Reste bei beiden Socken an ungefähr der gleichen Stelle auslaufen. Bei diesem Paar werden sie trotzdem ein wenig unterschiedlich aussehen, weil ja die Streifenfolge bei dem bunten Garn unterschiedlich sein wird.

 

Aus den Resten der Reste wird vielleicht irgendwann später nochmal ein total verrücktes, buntes Paar Socken, wenn sich wieder ca. 80g angesammelt haben....;-)

 

Wie ich aus mehreren kleinen Resten zwei (fast) gleiche Socken mit der Spiraltechnik anfertige, die auf den ersten Blick keineswegs wie Restesocken aussehen, zeige ich euch ein andermal.

 

Es grüßt euch

euer Fellbeutel

 

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